Commerz Real erwirbt für klimaVest weitere Windparks von UKA

12.11.2020

  • Versorgung von 7.600 Haushalten

  • 20 Jahre Laufzeit mit Vergütung nach EEG 2017

Die nächsten Ankäufe für den neuen Impact Fonds klimaVest meldet die Commerz Real. Von der UKA-Gruppe mit Hauptsitz in Meißen (Sachsen), ein führender deutscher Energieparkentwickler, erwarb der Assetmanager für Sachwert-Investments der Commerzbank-Gruppe zwei Windparks in den brandenburgischen Gemeinden Langenrieth (117 Kilometer südlich von Berlin) und Freiwalde (66 Kilometer südlich von Berlin). Erst kürzlich wurden drei Windparks in Schweden, zwei Windparks in Nordrhein-Westfalen und ein Solarpark in Spanien in das Portfolio des Klimavest übernommen.

Der im Dezember 2019 in Betrieb genommene Windpark Langenrieth II umfasst zwei Windenergieanlagen des Typs Vestas V117 mit einer Gesamtnennleistung von 6,9 Megawatt. Die Vestas V136-Anlage im Windpark Freiwalde Nord I hat eine Nennleistung von 4,2 Megawatt und wurde im Juli 2020 in Betrieb genommen. Gemeinsam erzeugen sie rund 29 Gigawattstunden erneuerbare Energie pro Jahr, was dem durchschnittlichen Verbrauch von rund 7.600 deutschen Vierpersonen-Haushalten entspricht. Mit Vestas Wind Systems A/S besteht ein Vollwartungsvertrag über 20 Jahre. Die Laufzeit der gesicherten Einspeisevergütung gemäß Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG 2017) beträgt 20 Jahre. Für die kaufmännische und technische Betriebsführung der Anlagen zeichnet die UKB Umweltgerechte Kraftanlagen Betriebsführung GmbH verantwortlich.

klimaVest ist der deutschlandweit erste Impact Fonds mit Sachwert-Fokus für Privatanleger. Während seiner Laufzeit von mindestens 50 Jahren soll er ein Portfolio aus Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien sowie nachhaltiger Infrastruktur, Mobilität und Forstwirtschaft im Wert von insgesamt mindestens 25 Milliarden Euro aufbauen und dafür etwa 10 Milliarden Euro Eigenkapital akquirieren. Im Unterschied zu herkömmlichen Nachhaltigkeitsfonds investiert der klimaVest in solche Assets, die einen messbaren und damit nachweisbaren Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes leisten. Zudem gelten weitere strenge Nachhaltigkeitsparameter gemäß geltender EU-Taxonomie-Verordnung. Anleger können sich ab 10.000 Euro beteiligen und erhalten über die Wertentwicklung hinaus ein regelmäßiges Reporting zur erzielten Klimawirkung der Assets im Fonds. Zudem können sie sich über einen digitalen CO2-Rechner die Auswirkung der Investitionen auf den persönlichen CO2-Fußabdruck je nach gezeichneter Summe errechnen lassen. Empfohlen wird ein Anlagehorizont von mehr als fünf Jahren. Die Anteile an dem in Deutschland vertriebenen offenen Fonds können jedoch grundsätzlich börsentäglich zum Nettoinventarwert zurückgegeben werden.

Die aktuelle Transaktion ist bereits das sechste gemeinsame Projekt von Commerz Real mit der UKA-Gruppe. Für zwei ihrer Spezialfonds für institutionelle Investoren hatte die Commerz Real in der Vergangenheit fünf Windparks in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erworben.