Solarkraftwerk Tordesillas: Sonne satt aus Zentralspanien

Ein Portrait des klimaVest Assets Tordesillas

klimaVest: Drohnenaufnahme des klimaVest Solarparks Tordesillas in Spanien

Es gibt wohl kaum einen besseren Standort als Zentralspanien für eine Solarenergieanlage auf dem europäischen Kontinent. Denn in den Sommermonaten scheint hier die Sonne bis zu zehn Stunden, es gibt kaum Regen und die Module befinden sich auf 700 Metern über dem Meeresspiegel.

Es ist also kein Wunder, dass das klimaVest-Fondsmanagement die Anlage bei Tordesillas auf der spanischen Hochebene nordwestlich von Madrid in den Blick genommen hat. Das in der kleinen spanischen Gemeinde unter der Leitung des international renommierten Projektentwicklers BayWa r.e. erbaute Solarkraftwerk ist seit Kurzem fertig gestellt. Es soll bei einer Nennleistung von mehr als 41 Megawatt Peak potenziell 73 Gigawattstunden Strom pro Jahr produzieren können. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 23.500 deutschen Haushalten.

Das Besondere: Einachsig nachgeführtes Trägersystem

Ein einachsig nachgeführtes Trägersystem in einem Teil des Solarkraftwerks sorgt dafür, dass die Energie der Sonne über den gesamten Tagesverlauf hinweg optimal ausgeschöpft wird.

Portraitfoto von dem klimaVest Fondsmanager, Timo Werner

Timo Werner

klimaVest Fondsmanager

Tordesillas bekräftigt unsere Ambitionen, international zu wachsen und das Portfolio des klimaVest sowohl länder- als auch technologiediversifiziert zu gestalten.

Facts:

Der in der spanischen Provinz Valladolid gelegene Solarpark soll bereits in seinem ersten Betriebsjahr potenziell 73 Gigawattstunden (GWh) an Solarenergie erzeugen können. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 23.500 deutschen Haushalten.

  • rund 20.000 Tonnen potenziell eingesparte CO2-Emissionen im Jahr 
  • 102.314 Solarenergieanlagen 
  • potenziell 73 GWh Ökostrom pro Jahr 
  • Seit 30.10.2020 im Fondsportfolio 

Langfristig abgesicherte Erträge

Die ausgezeichnete Standortqualität und die hochwertige technische Umsetzung sind allerdings nicht die einzigen Faktoren, die Tordesillas für den klimaVest so attraktiv machen. Denn über die schlüsselfertige Realisierung hinaus übernimmt der bereits in anderen Kooperationen mit der Commerz Real bewährte Partner BayWa r.e. die technische Betriebsführung sowie das kaufmännische Management vor Ort. Damit ist BayWa r.e. damit also selbst am dauerhaften Erfolg des Assets interessiert.

klimaVest: Portraitbild des Experten Andreas Köhler

Andreas Köhler

Product Head Renewable Energies und Leiter des Tordesillas Transaction-Teams

Es war eine herausragende Teamleistung aller Kolleginnen und Kollegen, das hochwertige Solarkraftwerk Tordesillas trotz herausfordernder Rahmenbedingungen und ambitioniertem Zeitplan als eines der Seed-Assets für klimaVest zu sichern.

So konnte durch einen langfristigen bilateralen Stromabnahmevertrag, ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA), mit einem großen Abnehmer schon im Vorfeld der Verkauf des Stroms über zehn Jahre und damit ein kontinuierlicher Cashflow abgesichert werden. Diese Vertragsgestaltung sorgt dafür, dass die Anlage auch ohne den Einsatz von Fördermitteln und Einspeisevergütungen verlässliche Erträge erwirtschaften wird.

Impressionen unseres Solarparks Tordesillas

klimaVest: Netzanschluss des Solarparks Tordesillas
klimaVest: Nahaufnahme einer Solaranlage von Tordesillas

1 Berechnet anhand der Methodik der United Nations Framework Convention on Climate Change (https://cdm.unfccc.int/methodologies/PAmethodologies/tools/am-tool-07-v7.0.pdf); Vermeidungsfaktoren der International Financial Institutions (https://unfccc.int/climate-action/sectoral-engagement/ifis-harmonization-of-standards-for-ghg-accounting/ifi-twg-list-of-methodologies) und der Vorkettenemissionen des Umweltbundesamtes (https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2019-11-07_cc-37-2019_emissionsbilanz-erneuerbarer-energien_2018.pdf).  

2 Berechnet anhand von Daten des Statistischen Bundesamts und des Umweltbundesamts mit den Annahmen, dass im Jahr 2018 ein deutscher Haushalt 3.111 kWh pro Jahr konsumiert. 

3 Berechnet mittels der Annahme, dass ein Fußballfeld ca. 300 Bäume fassen kann. 

4 Berechnet anhand von Daten der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (Merkblatt 27) mit folgenden Annahmen einer durchschnittlichen Buche: 80 Jahre Wuchsdauer, 23 m hoch und 30 cm Stammdurchmesser, welche 1.000 kg CO2 über ihren Lebenszyklus bindet. 5 Quelle: http://www.wetter24.de/vorhersage/klima/spanien/tordesillas/1877812/. 6 Erneuerbare Energien Gesetz. 

5 Berechnet anhand von Daten des Statistischen Bundesamts und des Umweltbundesamts mit den Annahmen, dass im Jahr 2019 ein deutscher Haushalt 3.106 kWh pro Jahr konsumiert.  

6 Berechnet unter der Annahme, dass die Anlagen Strom gemäß technischem Gutachten erzeugen und einspeisen sowie den Vermeidungsfaktoren der Technical Working Group of International Financial Institutions (IFI) (https://unfccc.int/sites/default/files/resource/IFI%20Default%20Grid%20Factors%202021%20v3.1_unfccc.xlsx), die den Standard der UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) zugrunde legt und der Vorkettenemissionsfaktoren des Umweltbundesamtes (https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2021-12-13_climate-change_71-2021_emissionsbilanz_erneuerbarer_energien_2020_bf_korr-01-2022.pdf#page=54). Die Vermeidungsfaktoren nehmen sukzessive ab, da sich der Anteil regenerativ erzeugten Stroms am Strommix in Zukunft erhöhen und folglich weniger fossil erzeugter Strom verdrängt werden kann. Dadurch wird eine geringere CO2-Vermeidung bei gleichbleibenden Erwartungen bezüglich der Stromerzeugung begründet. Die Zielsetzung kann sowohl über-, als auch unterschritten werden.