In Fonds investieren: In 7 einfachen Schritten zu Ihrer Geldanlage

Die wichtigen Informationen über die verschiedenen Arten von Fonds, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und wie Sie in wenigen Schritten Ihr Geld in Fonds anlegen.

klimaVest: Eine junge Frau liegt auf der Wiese im Park, neben ihr steht ihr Fahrrad und sie liest auf ihrem iPad einen Artikel, wie man in Fonds investieren kann

Wer sich heute mit dem Thema Investments beschäftigt, der kommt um gängige Finanzweisheiten wie “Aktien sind für eine lohnende Geldanlage unentbehrlich” kaum noch herum. Gleichzeitig leidet das Vermögen auf dem Sparbuch unter den niedrigen Zinsen und der steigenden Inflation. Doch nicht alle Anleger*innen verfügen über die Zeit oder die Erfahrung, um sich täglich mit aktuellen Börsenkursentwicklungen auseinanderzusetzen. Wie also kann man mit Aktien sicher und rentabel Geld anlegen, ohne direkt Finanzexpert*in sein zu müssen? Hier lohnt sich ein näherer Blick auf das Finanzinstrument der Investmentfonds (kurz: Fonds), denn: Sie bieten Privatanleger*innen die Möglichkeit, ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand in verschiedene Wertpapiere gleichzeitig zu investieren. Für die tatsächlichen Investitionen sind dabei Fondsmanager zuständig, die das Fondsvermögen verwalten und anlegen.

Doch auch Fonds sind keine reinen Selbstläufer: Wie jede Geldanlage bergen sie auch gewisse Risiken und Eigenarten, die Sie vor Ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen sollten. Deshalb geben wir Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Informationen über Fonds an die Hand und wie Sie in 7 Schritten Ihr Geld in Fonds anlegen.

Was ist ein Fonds?

klimaVest: Schaubild das das Investment in einen Investmentfonds erklärt

Ein Investmentfonds sammelt das Kapital mehrerer Anleger*innen in einem Fondsvermögen, das meist von Fondsmanagern verwaltet, investiert und umgeschichtet wird. Das Besondere an Fonds ist die Diversifizierung der Anlagen und damit auch eine gewisse Risikostreuung. Denn meist – nicht immer – investiert beispielsweise ein Aktienfondsmanager das gesamte Kapital nicht nur in eine Aktie oder im Falle eines Rentenfonds in nur eine Anleihe, sondern in mehrere gleichzeitig. In welche Assets investiert wird, hängt von der Art des Fonds oder von der Strategie des Fondsmanagers ab. Andere Fonds, wie zum Beispiel Geschlossene Immobilienfonds, investieren das Kapital wiederum in nur eine einzige Immobilie. Solche Fonds sind zwar oft mit höheren Renditechancen, aber auch gleichzeitig mit hohen Risiken verbunden, da keine Streuung vorgenommen wurde. Außerdem werden mit Geschlossenen Fonds Beteiligungen eingegangen, die einer anderen rechtlichen Grundlage zugerechnet werden haben als Offene Fonds. Geschlossene Fonds bieten daher keinenweniger oder und nur vergleichsweise geringen gesetzlichen Schutz für das Vermögen ihrer Anleger*innen.

Von aktiv zu thesaurierend: So unterscheiden sich Fonds voneinander

Nicht immer können Fonds trennscharf voneinander abgegrenzt werden. Denn oft überschneiden sich bestimmte Aspekte, sodass ein Fonds mehreren Kategorien gleichzeitig zugeordnet werden kann. Stellen Sie sich als Beispiel einen roten Tesla Model 3 vor: Er fällt sowohl in die Kategorie der Elektrofahrzeuge als auch der roten Limousinen. Damit wird also einerseits Bezug auf die inhaltliche Funktionsweise (Elektromotor) genommen, als auch auf die Form (rote Limousine).

Ganz ähnlich wird auch bei Fonds nach Merkmalen wie Form und Funktionsweise unterschieden: So kann ein Fonds ein Aktienfonds auch gleichzeitig ein nachhaltiger Solarfonds sein, wenn das Fondsvermögen beispielsweise in nachhaltige Unternehmen aus dem Bereich der Solarenergie investiert wird.

Doch es gibt auch konkrete Kriterien, anhand derer sich verschiedene Arten von Fonds voneinander unterscheiden:

Offene vs. Geschlossene Fonds 

Offene Fonds sind klassische Investmentfonds. Als Anleger*in können Sie jederzeit Anteile von Fonds kaufen und zu einem gewünschten Zeitpunkt zum derzeitigen Rücknahmepreis wieder verkaufen. Die Anzahl der zum Verkauf stehenden Fondsanteile ist also nicht gedeckelt und mit keinen spezifischen Bindungen verknüpft. Die Fondsanteile selbst sind oft nicht teuer, sodass sich solche Fonds auch für vorsichtige Anleger eignen, die mit einem geringeren Anlagekapital starten möchten. Zusätzliche Absicherung leisten die strengen gesetzlichen Auflagen, die Offene Fonds erfüllen müssen, um ihre Anteilsscheine an Anleger*innen verkaufen zu dürfen. 

Geschlossene Fonds sind eine Form der unternehmerischen Beteiligung und werden nicht an der Börse gehandelt, sodass auch die Fondsanteile nicht beliebig erworben oder verkauft werden können. Das Fondsvermögen wird innerhalb eines bestimmten Zeitraums von den Investor*innen eingesammelt und für ein oder wenige Großprojekte genutzt, zum Beispiel eine Büroimmobilie oder ein Einkaufszentrum. Die Mindestbeteiligungen starten meist erst bei circa 5.000 Euro und gehen bis in den sechsstelligen Bereich. Die Laufzeit Geschlossener Fonds beläuft sich häufig auf einen langen Zeitraum von 10 bis 30 Jahren. Da die Anteile nicht an der Börse veräußert werden können, muss bei geplantem Verkauf ein sogenannter “Ersatzinvestor” die Anteile übernehmen. Diese Fonds bieten aufgrund ihrer rechtlichen Grundlage als unternehmerische Beteiligung nur geringen Schutz für die Anleger*innen. Geschlossene Fonds sind also deutlich voraussetzungsreicher als Offene Fonds und bauen auf eine hohe Risikobereitschaft, ein hohes Startkapital und aufgrund der langen Laufzeit auf eine langfristige Finanzplanung.

Aktiv vs. passiv gemanagte Fonds

Aktive Fonds sind, wie der Name vermuten lässt, von einem Fondsmanager aktiv verwaltete Fonds. Seine Aufgabe ist es, verschiedene Märkte wie den Sachwerte- oder Wertpapiermarkt zu beobachten und zu analysieren, wofür auch häufig weitere Unternehmen und Analysten herangezogen werden. Ausgehend von aktuellen Marktanalysen versucht der Fondsmanager, Vermögenswerte zu identifizieren, die möglichst gut zur Anlagestrategie des jeweiligen Fonds passen, um daran seine Investmententscheidungen auszurichten. Fondsmanager analysieren dafür vorhandene Daten, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, um damit möglichst konkrete Zukunftsdiagnosen zu stellen. Doch auch die besten Analysen können trotz aller Fachkenntnis die Zukunft nicht zuverlässig vorhersagen, weshalb aktives Fondsmanagement immer mit gewissen Unsicherheiten gekoppelt ist. Aufgrund des aktiven Managements und der Dienstleistung der Fondsmanager liegen die Kosten aktiver Fonds außerdem höher als die passiv gemanagter Fonds.

Passiv gemanagte Fonds werden nicht von Experten verwaltet, sondern bilden meist computergesteuert einen vorhandenen Börsenindex ab. Ein DAX-Fonds beispielsweise umfasst Anteile an den 40 Unternehmen des DAX. Mit einer Anlage in einem solchen Fonds beteiligen Sie sich direkt oder indirekt an der Entwicklung dieser Unternehmen und damit an der Entwicklung des DAX. Der Vorteil passiver Fonds liegt in den niedrigen Kosten: Die Verwaltungsgebühren liegen hier deutlich niedriger als bei aktiv verwalteten Fonds, häufig unter 0,5 %. Zu den beliebtesten passiv gemanagten Fonds zählen sogenannte ETFs, also börsengehandelte Indexfonds. Allerdings sind Anleger*innen passiver Fonds damit von Marktschwankungen und eventuellen Kursstürzen abhängig, die – anders als bei aktiv verwalteten Fonds – nicht durch Umschichtungen vermieden oder abgemildert werden können.

Thesaurierende vs. ausschüttende Fonds 

Unter thesaurierenden Fonds versteht man solche, die Ihnen Ihre Rendite nicht in regelmäßigen Abständen auszahlen, sondern sie stets reinvestieren. Wenn Sie also 10.000 Euro investiert haben und am Jahresende 500 Euro Rendite erhalten, wird dieser Betrag bei thesaurierenden Fonds zu Ihrem Anlagebetrag hinzugerechnet. Der Vorteil thesaurierender Fonds liegt beim sogenannten Zinseszinseffekt, der Ihnen damit zugute kommt: Dabei wird das, was Sie im ersten Jahr an Rendite erwirtschaftet haben, auf Ihre ursprüngliche Anlagesumme aufgerechnet, weshalb sich Ihr Anlagebetrag stetig erhöht und Sie ab dem zweiten Jahr mehr und mehr Rendite erwirtschaften. Nachteil solcher Fonds ist allerdings, dass Sie Ihre Rendite erst erhalten, wenn Sie Ihre Fondsanteile zurückgeben.

Bei den meisten Fonds handelt es sich aber um ausschüttende Fonds, die Ihnen Ihre erwirtschaftete Dividende regelmäßig ausbezahlen. Wenn Sie also mit Ihren 10.000 Euro Anlagekapital am Ende des Jahres 500 Euro Rendite zusteht, erhalten Sie diese auf Ihr Konto. Somit wird Ihr Gewinn zwar nicht weiter verzinst, Sie können dafür aber frei darüber verfügen – nicht umsonst gelten solche Gewinnausschüttungen deshalb bei manchen als “13. Jahresgehalt”.

Fondsarten: In diese Fonds können Sie investieren

klimaVest: Balkendiagramm, dass das verwaltete Vermögen offener Publikumsfonds nach Analgeklassen darstellt

Aktienfonds: Bei Aktienfonds besteht das Depot aus Aktien und Anteilen diverser börsennotierter Unternehmen, die sich in geografischer Lage, Branche oder Zielrichtung voneinander unterscheiden können. Da Aktienkurse typischerweise Wertschwankungen unterliegen, sollten Anleger*innen hier eine gewisse Risikotoleranz mitbringen.

Alternative Investmentfonds (AIFs): Unter AIFs sammelt sich eine Vielzahl verschiedener Anlageformen, die nicht die Kriterien klassischer Fonds, die in Wertpapiere investieren, erfüllen. Darunter fallen verschiedenste Finanzprodukte von Sachwertefonds bis hin zu Private Equity und gestalten sich in Hinblick auf Risiken und Renditen deshalb sehr unterschiedlich.

Dachfonds: Bei einem Dachfonds wird das Fondsvermögen in verschiedene Aktien-, Renten-, Misch- sowie weitere mögliche Fonds gleichzeitig investiert. Dachfonds können sich auf einen bestimmten Bereich wie beispielsweise eine konkrete Branche spezialisieren. Für Privatanleger*innen bedeuten Dachfonds einerseits eine breite Risikostreuung, aber auch höhere Kosten als bei Einzelfonds. Außerdem sind Dachfonds ein vergleichsweise komplexes Produkt: Wenn Sie also explizit Wert auf einen nachhaltigen Fondsschwerpunkt legen, ist es aufgrund der großen Zahl verschiedener Unternehmensanteile sehr zeitaufwendig, das Fondsportfolio daraufhin zu überprüfen.

ETFs: ETFs bilden meist große und somit repräsentative Börsenindexe nach. Sie werden nicht aktiv gemanagt und weisen daher nur vergleichsweise niedrige Kosten und Gebühren auf. Die Wertentwicklung eines ETF ist börsenabhängig und entwickelt sich entsprechend des Index, ist damit also auch börsenspezifischen Schwankungen ausgesetzt.

Hedgefonds: Bei Hedgefonds handelt es sich um risikoreiche Produkte, bei denen häufig komplizierte Wetten auf Kursverläufe von bestimmten Wertpapieren abgeschlossen werden. Deshalb ist diese Art von Fonds eher etwas für erfahrene und gut informierte Anleger*innen.

Immobilienfonds: Hierbei handelt es sich um Sachwertefonds, die ihr Fondsvermögen in diverse Immobilien investieren. Hierbei unterscheidet man zwischen Offenen und Geschlossenen Immobilienfonds:

  • Offene Immobilienfonds sind für Anleger*innen jederzeit zugänglich und es können unbegrenzt viele Anteile erworben werden. Immobilien als Sachwerte gelten als relativ risikoarm und wertstabil und damit auch als eine solide Geldanlage.

  • Geschlossene Immobilienfonds: Wer Anteile an einem Geschlossenen Immobilienfonds erwirbt, der wird in Form einer unternehmerischen Beteiligung Teil einer Zweckgesellschaft. Solche Fonds sind meist risikoreicher, da hierbei meist nur in eine einzige Immobilie investiert wird. Auch dieses Produkt ist vor allem für Anleger*innen geeignet, die sich sowohl mit Immobilien als auch mit Finanzierungsgesellschaften auskennen.

Mischfonds: Mischfonds investieren je nach Schwerpunkt in verschiedene Assetklassen, wie beispielsweise in Aktien und Anleihen, um so die Vorteile der beiden Wertpapierklassen miteinander zu kombinieren. Darüber hinaus fügen manche Fondsanbieter zusätzlich noch Immobilien oder Rohstoffe zum Fondsportfolio hinzu. Risiken und Renditechancen sind dabei von der Mischung der Anlagen abhängig, Mischfonds gelten allgemein jedoch als eher risikoarm. Aufgrund ihrer Bandbreite sind sie allerdings, ähnlich wie Dachfonds, mit höheren Kosten verbunden als Einzelfonds. Auch in der Übersichtlichkeit weisen Mischfonds einen Nachteil auf: Sofern Sie als Anleger*in einen klaren Themenschwerpunkt setzen möchten, wird es Sie einen gewissen Aufwand kosten, die einzelnen Assets durchzuarbeiten.

Rohstofffonds: Wie der Name schon sagt, investieren solche Fonds in Rohstoffe in Form von Öl, Gas oder Gold, Platin, Silber sowie andere Edelmetalle. Anleger*innen können in Fonds investieren, die auf direkte Wertveränderungen der Rohstoffe spekulieren, oder Sie investieren mit einem Rohstofffonds in Unternehmen aus der Rohstoffbranche. Die Funktionsweise des zweiten Fonds kommt am ehesten der eines Aktienfonds nahe, Investitionen in erstere allerdings sind eher für besonders Erfahrene geeignet. 

Nachhaltige Fonds: Unter nachhaltige Investmentfonds fallen eine Bandbreite an Finanzprodukten. Auch viele der bisher genannten Fondsarten bieten nachhaltige Alternativen mit entsprechendem Schwerpunkt in der Gestaltung des Depots. Dabei kann es sich je nach Fonds um einen Fokus auf ökologische, soziale oder wirtschaftliche Nachhaltigkeit handeln. Immer mehr Fondsanbieter nutzen den anhaltenden Trend in Richtung Nachhaltigkeit, um ihren Produkten durch Greenwashing einen grüneren Anstrich zu verleihen. Damit kann es vorkommen, dass Sie in einen Fonds investieren, der seine Anlageobjekte zum Beispiel nach der Nachhaltigkeitsperformance im Branchenvergleich auswählt. Dieser Ansatz klingt erst einmal vielversprechend, beinhaltet jedoch auch die “nachhaltigsten” Unternehmen aus der Öl-, Waffen- oder Tabakindustrie. Obwohl der Begriff Nachhaltigkeit per se also nicht geschützt ist, gibt es mittlerweile einige Maßstäbe wie beispielsweise die ESG-Kriterien, die die Nachhaltigkeit verschiedener Produkte für Anleger*innen darlegen. Auch die EU-Offenlegungsverordnung von 2019 trägt dazu bei, nachhaltige Anlageprodukte als solche auszuweisen und für Anleger*innen kenntlich zu machen: Fonds, die sich nach Art. 9 der Verordnung als nachhaltige Geldanlage qualifizieren, verfolgen konkret nachhaltige Anlageziele und dokumentieren die Ausrichtung ihres Finanzprodukts am Nachhaltigkeitsindex. Zu nachhaltigen Investmentfonds zählen unter anderem:

  • Nachhaltige Aktienfonds: Hier wird das Fondsvolumen in Anteile nachhaltiger Unternehmen investiert. Die tatsächliche Nachhaltigkeit der jeweiligen Unternehmen können Sie als Anleger*in indirekt beeinflussen, da mit steigender Anlegerzahl auch die mögliche Einwirkung auf die Investmententscheidungen der Unternehmen steigt.

  • Grüne Bonds (Rentenfonds): Grüne Bonds funktionieren wie klassische Wertpapieranleihen, indem der Fonds Geld an Unternehmen oder Länder verleiht, die aber das Kapital wiederum für nachhaltige Zwecke nutzen. In der Auswahl der Unternehmen werden häufig die ESG-Kriterien herangezogen. Grüne Bonds stellen einzelne Wertpapiere dar, während ein nachhaltiger Rentenfonds mehrere solcher Wertpapiere umfasst.

  • Nachhaltige Offene Immobilienfonds: Fondsmanager investieren hier das Fondsvermögen in bezahlbaren Wohnraum, nachhaltige Wohnanlagen oder in die Nutzung von Ökostrom für das Immobilienportfolio. Auch in diesem Fall dienen ESG-Kriterien häufig als Maßstab in der Erbauung und dem Betrieb von nachhaltigen Immobilien.

  • ESG-ETFs: Für diese Fonds werden die ESG-Kriterien genutzt, um sämtliche Anlageobjekte auszuwählen. Die Auswahl geschieht entweder über den Ausschluss nicht-nachhaltiger Unternehmen oder aktiv über Fondsmanager und Analysten.

  • Impact Fonds: Impact Fonds bieten Anleger*innen viel Transparenz, denn sie legen nicht nur konkrete Nachhaltigkeitsziele fest, sondern machen sie gleichzeitig auch messbar. Impact Fonds zielen auf nachhaltige Veränderungen in der Realwirtschaft und investieren dafür zum Beispiel in Sachwerte wie Solar- oder Windparkanlagen.

  • Themenfonds: Wald, Wasser, Erneuerbare Energien: Themenfonds richten die Auswahl ihrer Anlageobjekte an konkreten Themen aus und sorgen so dafür, dass Anleger*innen zum Beispiel gezielt in Waldaufforstungsprojekte oder in Initiativen zum Meeresschutz investieren. 

Chancen & Risiken im Überblick: Das sollten Sie wissen, wenn Sie in Fonds investieren

Chancen Risiken
  • Fonds weisen von Haus aus eine große Diversifikation und damit auch eine gute Risikostreuung auf.

  • Da in einem Fonds immer mehrere Anlageobjekte enthalten sind, fallen die Kursschwankungen insgesamt schwächer aus als bei einer Geldanlage in ein einzelnes Anlageobjekt.

  • Anleger*innen profitieren von strengen staatlichen Regularien und Kontrollrichtlinien, an denen sich Fondsanbieter orientieren müssen.

  • Es ist keine kontinuierliche Marktanalyse notwendig. Entweder wird die Verwaltung aktiv von einem Fondsmanager übernommen oder Sie investieren in einen bewährten Indexfonds, der sich automatisch nach den Marktentwicklungen richtet.

  • Allgemeine Marktrisiken können nicht ausgeschlossen werden – deshalb ist jeder Fonds möglichen Marktschwankungen ausgesetzt.

  • Als Anleger*in eines aktiv verwalteten Fonds sind Sie von den Investmententscheidungen des Fondsmanagers abhängig, auch wenn Ihnen diese mal nicht gefallen.

  • Im Falle der Liquidation eines Fonds kann es für Anleger*innen zu erheblichen Verlusten kommen. Außerdem kann die Rücknahme von Anteilen in besonderen Fällen ausgesetzt und damit die Liquidität von Anleger*innen gefährdet werden.

 

Die Rendite von Fonds: Wie viel Rendite können Sie erwarten, wenn Sie Geld in Fonds anlegen?

Die Rendite Ihrer Fondsanlage ist letztlich davon abhängig, was für ein Fonds es ist und welche Assets im Fonds enthalten sind. Grundsätzlich lässt sich die Rendite eines Fonds darauf zurückführen, wie diversifiziert er ist: Mit breiter Streuung können zwar die Risiken verringert werden, gleichzeitig müssen Anleger*innen aber auch mit niedrigeren Renditen rechnen. Deutsche Aktienfonds beispielsweise konnten laut dem Fondsverband BVI in den letzten 10 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 7,8 % erzielen.

Fonds und ihre Kosten: Welche Gebühren kommen auf Sie zu?

Ähnlich wie bei den Renditen kommt es auch bei den Kosten darauf an, um welche Art von Fonds es sich handelt. Allerdings geht es hier weniger um die tatsächlichen Assets, sondern eher darum, ob der betreffende Fonds aktiv oder passiv verwaltet wird. Denn passiv verwaltete Fonds sind meist günstiger und weisen eine Total Expense Ratio (TER), also eine Gesamtkostenquote aller anfallenden Kosten und Gebühren eines Fonds, von etwa 0,1 % bis 0,5 % auf. Aktiv gemanagte Fonds hingegen sind mit einem höheren Verwaltungsaufwand verbunden, entsprechend fällt die Total Expense Ratio hier etwas höher aus. Die Höhe des Ausgabeaufschlags (auch Agio genannt), der bei Fonds fällig wird, steht nicht im Verhältnis zu aktiv oder passiv verwalteten Fonds, sondern hängt davon ab, wer die Fondsteile ausgibt. Diese Kosten variieren also je nach Anbieter oder Bank.

Von der Theorie in die Praxis: Wie Sie in 8 Schritten in Fonds investieren

klimaVest: Grafik, die den Cost Average Effekt darstellt

Nachdem Sie nun die verschiedenen Fondsarten, ihre Eigenschaften und Risiken kennengelernt haben, steht Ihrem eigenen Fondsinvestment nichts mehr im Weg. Nun kommt es darauf an, Ihr neues Wissen anzuwenden, wenn Sie sicher und rentabel Ihr Geld in Fonds anlegen möchten.

Schritt 1: Bestimmen Sie Ihre Anlageziele

Anleger*innen sind unterschiedlich – genau wie ihre Präferenzen und Zukunftsvisionen, wenn es um ihr Geld geht. Bei der Bestimmung Ihrer Anlageziele geht es darum, genau hier anzusetzen und herauszufinden, was Sie erreichen wollen, wenn Sie Ihr Geld in Fonds investieren. Möchten Sie einfach Ihr privates Vermögen aufbauen oder geht es um konkrete Absichten wie die Finanzierung eines Eigenheims oder die Vorsorge für Ihre Kinder? Diese verschiedenen Ziele wirken sich darauf aus, über welchen Zeitraum Sie wie viel Geld in Fonds anlegen sollten und auch, welche Risiken Sie mit Ihrer Geldanlage eingehen. Je konkreter Sie Ihre Anlageziele also definieren können, desto besser können Sie Ihre Anlage planen.

Schritt 2: Ihr Risikoprofil: Wie sicher soll Ihre Fondsanlage sein?

Fonds lassen sich je nach Schwerpunkt unterschiedlichen Risikoklassen zuordnen. Nachdem Sie Ihr persönliches Anlageziel bestimmt haben, geht es nun im zweiten Schritt um Ihren Umgang mit Risiken: Möchten Sie mit Ihrer Anlage lieber hohe Renditen erzielen und dafür höhere Risiken eingehen oder wollen Sie doch lieber auf Nummer sicher gehen und Ihr Geld gut behütet wissen? Auch hier geht es um Ihre individuelle Einschätzung. Seien Sie hierbei ehrlich, denn Ihre Geldanlage sollte möglichst passend auf Sie zugeschnitten sein, um spätere Enttäuschungen oder Verunsicherungen zu vermeiden. Wenn Sie also keine hohe Risikotoleranz haben, bleiben Sie lieber auf der sicheren Seite und vertrauen Sie auf wertstabile und risikoärmere Fonds. Auch wenn Sie beispielsweise Geld für Ihre Kinder anlegen möchten, sind Sie mit werterhaltenden Produkten besser beraten.

Schritt 3: Definieren Sie Ihren Anlagehorizont: Wie lange möchten Sie in Fonds investieren?

Die Dauer Ihres Investments wirkt sich ebenfalls darauf aus, welche Fonds für Sie in Betracht kommen und welche Risiken und Renditechancen damit einhergehen. Denn je nach Produkt unterscheiden sich Aspekte wie Fristen zur Mindesthaltung oder der Rückgabe Ihrer Anteile. Hierfür sollten Sie also kalkulieren, ob beziehungsweise wie lang Sie auf Ihren Anlagebetrag verzichten können. Gängig sind drei verschiedene Zeiträume der Geldanlage: 

  1. Kurzfristiger Anlagehorizont (1-3 Jahre): Wer sich auf den Ruhestand vorbereitet oder das erarbeitete Vermögen über einen kurzen Zeitraum im Wert erhalten möchte, hat meist einen Anlagehorizont von wenigen Jahren. Hohe Renditen können sicherheitsorientierte Anleger*innen über diesen kurzen Zeitraum nicht erwarten. Wer innerhalb von drei Jahren beispielsweise mit Aktien oder Kryptowährungen auf hohe Renditen spekuliert, muss entsprechende Risiken eingehen und im schlimmsten Fall einen Totalverlust in Kauf nehmen. Wenn Sie also mit kurzfristigen Investments hantieren, kann es durchaus sein, dass Sie Ihre Anteile zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen und somit deutliche Verluste hinnehmen müssen. 
  2. Mittelfristiger Anlagehorizont (3-10 Jahre): Wer sein Kapital für mindestens drei Jahre investiert, verfügt über genügend zeitlichen und finanziellen Spielraum, um das eigene Kapital in Ruhe arbeiten zu lassen. Hier kann das Anlagekapital zwischen stabilen und etwas risikoreicheren Produkten, wie zum Beispiel Aktienfonds oder ETFs, aufgeteilt werden. So können Sie gute Renditen erzielen, während die damit einhergehenden Risiken von stabileren Fondsprodukten aufgefangen werden können. 
  3. Langfristiger Anlagehorizont (10+ Jahre): Ein Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren eröffnet Ihnen einige Möglichkeiten, zum Beispiel können Sie langfristig und kontinuierlich für Ihr Alter vorsorgen. Wenn Sie für den Aufbau Ihres Vermögens in Fonds investieren, können Sie über diesen Zeitraum auch einige Risiken eingehen. Denn dann haben Sie viel Zeit, um Kursschwankungen auszuhalten und deren Ausgleich abzuwarten. 

Behalten Sie aber im Kopf: Ihre Fondsanlage richtet sich nach Ihnen – wenn Sie einen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren haben, aber keine Risiken eingehen wollen, stehen Ihnen genügend solide und risikoarme Fonds zur Verfügung.

Schritt 4: Ihr Anlagebetrag: Wie viel können Sie investieren?

Sie kennen nun die wichtigsten Bedingungen, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie Ihr Geld in Fonds investieren möchten. Bevor Sie sich aber für einen Fonds entscheiden und Anteile erwerben, sollten Sie wissen, welche Mittel Ihnen für Ihr Investment zur Verfügung stehen. Nehmen Sie eine realistische Einschätzung Ihrer Finanzen vor: Welche regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben haben Sie? Gibt es Kredite, deren Abbezahlung noch aussteht? Verfügen Sie über eine Reserve, die eventuelle Reparaturen oder Neuanschaffungen abdeckt? Stellen Sie sicher, dass Sie alle absehbaren Kosten berücksichtigt haben, bevor Sie Ihren Investitionsbetrag bestimmen. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie nicht nach kurzer Zeit wieder auf Ihre Anlagesumme zugreifen und dafür hohe Gebühren wie Ausgabeaufschläge zahlen müssen.

Schritt 5: Auswahl des Fonds: So finden Sie den für Sie geeigneten Fonds

Nachdem Sie nun bestimmt haben, welchen Betrag Sie in Fonds investieren können und möchten, geht es nun darum, das für Sie geeignete Produkt zu finden: Wenn Sie von Ihrer Anlage hohe Renditen erwarten und Sie gleichzeitig Ihr Geld verfügbar halten wollen, kann ein Aktienfonds für Sie geeignet sein. Je höher die Renditechancen und die Liquidität des Fonds ausfällt, desto höher sind die damit einhergehenden Risiken. Deshalb zählen Aktienfonds zu den risikoreicheren Fondsprodukten.

Wenn Sie mehr Wert auf Sicherheit und stabile Renditen legen, kann ein Offener Immobilienfonds der richtige für Sie sein. Hier verzichten Sie circa zwei Jahre darauf, auf Ihr Geld zugreifen zu können, und investieren dafür in ein risikoarmes und wertstabiles Produkt. Hier empfiehlt sich der nachhaltige Offene Immobilienfonds hausInvest, der mit 16,8 Milliarden Euro Fondsvermögen zu den größten deutschen Immobilienfonds zählt und mit über 150 Anlageobjekten weltweit eine hohe Diversifikation aufweist. Wer in der Auswahl eines geeigneten Fonds neben soliden Renditen auch Wert auf Nachhaltigkeit legt, für den empfehlen sich nachhaltige Fonds wie der Impact Fonds klimaVest: Hier stehen konkrete Nachhaltigkeitsziele im Mittelpunkt, die nachweisbar gemessen und transparent an die Anleger*innen kommuniziert werden.

Schritt 6: Fondssparplan oder Einmalanlage: Ihr Weg zu Ihrem Fonds-Investment

Bevor Ihr Investment wirklich starten kann, müssen Sie sich entscheiden: Einmalanlage oder Sparplan? Der Name verrät es: Bei einer Einmalanlage investieren Sie auf einen Schlag einen festen Betrag in den Fonds Ihrer Wahl. Ob es dabei bleibt oder Sie nach einer gewissen Zeit weitere Beträge im Fonds anlegen möchten, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Grundsätzlich eignet sich diese Art der Anlage aber eher für Sie, wenn Sie höhere Beträge, zum Beispiel 10.000 Euro oder 50.000 Euro anlegen möchten. Das kann Ihr erarbeitetes Vermögen sein, ein aufgelöstes Sparbuch, oder Sie haben einen Nachlass erhalten und möchten nun Ihr Erbe anlegen.

Entscheiden Sie sich für einen Fondssparplan, investieren Sie eher kleinere Beträge in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel monatlich oder quartalsweise. Die Anlagebeträge sind meist flexibel und lassen sich an Ihre Situation anpassen, je nachdem, wie viel Geld Ihnen zur Verfügung steht. Für sicherheitsliebende Anleger*innen bieten solche Sparpläne den Vorteil des Cost-Average-Effekts: So können Schwankungen in der Höhe der Anteilspreise durch die regelmäßigen Zahlungen immer wieder ausgeglichen werden und Anleger*innen zahlen langfristig oft sogar günstigere Durchschnittspreise.

Neben diesen zwei geläufigen Möglichkeiten können Sie auch ein hybrides Modell nutzen, indem Sie einen Teil Ihres Vermögens in Form einer Einmalanlage investieren und darüber hinaus in regelmäßigen Sparplanraten Geld in den Fonds anlegen.

Schritt 7: Der richtige Zeitpunkt: Wann Sie Ihre Anlage starten sollten

Je früher Sie Ihr Geld in Fonds anlegen, desto länger kann Ihr Kapital für Sie arbeiten. Starten Sie deshalb lieber früh als spät – und im besten Fall genau jetzt. 

Gerade vorsichtige oder unerfahrene Anleger*innen finden immer wieder einen Grund, um das Investment doch noch einmal in die Zukunft zu verschieben. Doch damit geht Ihnen wertvolle Zeit verloren, die Sie für den Erhalt oder die Vermehrung Ihres Kapitals nutzen können. Vor allem mit aktiv verwalteten Fonds ist Ihr Geld in Expertenhänden: Ihnen bleiben zeitintensive Marktanalysen erspart und Sie müssen nicht auf den nächsten Preissturz warten, um den entscheidenden Schritt zu wagen.

Schritt 8: Die Investition: Depot eröffnen und zurücklehnen

Um Ihr Geld investieren können, benötigen Sie ein sogenanntes Depot, in welchem Ihre Wertpapiere verwahrt und verwaltet werden. Es gibt viele verschiedene Anbieter solcher Depots, die mit unterschiedlichen Serviceleistungen und Kosten verbunden sind, von Ihrer Hausbank über Online-Banken bis hin zu speziell darauf ausgelegten Fondsvermittlern.

Dabei lohnt es sich für Anleger*innen vor allem, die Kostentabelle der Ausgabeaufschläge zu studieren, denn hier fallen oft die höchsten Gebühren an. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Depotanbieter möglichst viele verschiedene Fonds sowie auch Fonds ohne Ausgabeaufschläge anbietet. Dafür eignen sich günstigere Online-Banken meist eher als die vertraute Hausbank.

Auch Ihre Hausbank kann für Ihre Depoteröffnung eine gute Adresse sein, wenn Ihnen die persönliche Bindung wichtiger ist als möglichst geringe Ausgabeaufschläge. Doch auch hier sollten Sie einige Aspekte beachten: Viele Hausbanken haben es sich mittlerweile zur Gewohnheit gemacht, nur hauseigene Finanzprodukte zu verkaufen. In so einem Fall müssen Sie als Anleger*in sich deshalb mit Anlageprodukten zufrieden geben, die im direkten Vergleich zu anderen vielleicht um einiges schlechter ausfallen.

Informieren Sie sich also am besten im Vorfeld, welche Fonds für Sie besonders interessant sein könnten. Im nächsten Schritt können Sie schließlich verschiedene Depotanbieter und die von ihnen angebotenen Fonds miteinander vergleichen, um so das für Sie bestmögliche Angebot zu finden und Ihr passendes Depot zu eröffnen.

Wenn Sie also Ihre Ziele, Ihre Risikotoleranz und Ihren Anlagehorizont kennen sowie Ihren Anlagebetrag bestimmt und sich einen passenden Depotanbieter ausgesucht haben, steht Ihrem Investment nichts mehr im Wege. Nutzen Sie also Fonds für Ihren Vermögensaufbau oder für Ihre Vorsorge und lassen Sie Ihr Geld unbeschwert für Sie arbeiten. Viel Erfolg mit Ihrer Fondsanlage.

Häufige Fragen

Ist es sinnvoll, in Fonds zu investieren?

Ein Investment in Fonds ist sinnvoll, wenn Sie einen langfristigen Vermögensaufbau anstreben und dabei keine hohen Risiken eingehen möchten. Fonds sind diversifiziert und bieten daher eine höhere Risikostreuung als Einzelanlagen.

Wie viel Geld sollte man in Fonds investieren?

Bei einem Fondsinvestment können Sie mit Einmalanlagen höhere Beträge investieren oder einen Fondssparplan über kleinere regelmäßige Beträge abschließen. Ihr Anlagebetrag richtet sich danach, wie viel Geld Ihnen nach ausreichender Absicherung der wichtigsten Kosten zur Verfügung steht. 

Wie sicher ist ein Fonds?

Fonds weisen unterschiedliche Risiken auf. Rentenfonds gelten als sehr sicher, Offene Immobilienfonds sind ebenfalls risikoarm, doch bieten eine solide Rendite. Aktienfonds versprechen höhere Renditechancen, sind aber auch entsprechend risikoreich.

Wie viel Gewinn erzielt man mit einem Fonds?

Die Gewinnchancen sind von Fonds zu Fonds unterschiedlich. Die Renditeraten betragen bei einem risikoarmen Offenen Immobilienfonds zwischen 2-3 % und bei einem deutlich riskanteren Aktienfonds im Schnitt bis etwa 10 %. Quelle

Kann man bei Fonds alles verlieren? 

Alle Finanzanlagen sind mit Verlustrisiken verbunden. Ein Totalausfall bei einem Fonds ist extrem selten bis fast unmöglich, da dafür alle im Fonds enthaltenen Vermögenswerte gleichzeitig ihren gesamten Wert verlieren müssen.

Sollte man in mehrere Fonds investieren?

Eine Anlage in mehrere Fonds gleichzeitig hat für Anleger*innen den Vorteil der vielfachen Diversifikation und damit auch der breiten Risikostreuung. Allerdings steigen damit auch Kosten wie Verwaltungsgebühren und Ausgabeaufschläge.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um einen Fonds zu kaufen?

Wer Geld anlegen möchte, sollte nicht lange auf den perfekten Zeitpunkt warten. Je früher Kapital angelegt wird, desto länger kann es arbeiten, Renditen erwirtschaften und Marktrisiken langfristig ausgleichen.

Warum sind Fonds sicher?

In einem Fonds ist nicht nur ein Wertpapier enthalten, sondern mehrere. Deshalb findet eine Risikostreuung der einzelnen Vermögenswerte statt, die Fonds im Vergleich zu Einzelanlagen zu einer sichereren Geldanlage macht.

Was genau ist ein Fonds?

Ein Investmentfonds sammelt das Geld verschiedener Anleger*innen und bildet daraus ein Fondsvermögen, das meist ein Fondsmanager in verschiedene Vermögenswerte investiert. So investieren Fondsanleger*innen mit einem Investment in viele Vermögenswerte gleichzeitig.

Was ist der Unterschied zwischen ETF und Fonds? 

ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, also ein bestimmter Fondstyp. ETFs sind passiv gemanagte Fonds und werden also nicht von einem Fondsmanager verwaltet. ETFs bilden in ihrer Performance Börsenindexe nach.

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